Sie praktizieren Portfoliomanagement in Ihrem Unternehmen und haben dafür zu Ihrer Unterstützung das speziell dafür konzipierte und daher in diesem Arbeitsbereich überaus leistungsfähige Softwareprodukt WINFOLIO 3.0 ausgewählt.
Wenn Sie die folgenden wenigen Punkte berücksichtigen, dann wird Ihnen der Einstieg in WINFOLIO sehr leicht fallen.
Wenn Sie bereits auf die Windows-Oberfläche eingearbeitet sind, wird Ihnen auch die grundsätzliche Handhabung von WINFOLIO sofort vertraut sein. WINFOLIO lernen Sie übrigens am besten kennen, indem Sie ganz einfach unbefangen damit zu arbeiten beginnen. Für Ihre Übungen und Probeläufe verwenden Sie am besten das mitgelieferte Musterbeispiel. Klicken Sie dazu auf das Menü "Arbeitsgebiet" und anschließend auf den Menüpunkt "Musterbeispiel". Das Musterbeispiel wird nun geladen und Sie können damit probieren und üben. Nur Mut zu Fehlbedienungen, denn das Musterbeispiel wird ohnehin bei jedem Programmstart neu aufgebaut!
Voraussetzung für WINFOLIO ist die Existenz von Windows 95, 98 oder Windows NT auf Ihrem PC oder Laptop.
Nach dem Herunterladen und Installieren (Hinweise hiezu siehe Kapitel 'Download Winfolio') rufen Sie WINFOLIO durch Anklicken aus dem Start-Menü auf. Da Sie noch keinen Benutzercode zur Verfügung haben, betreiben Sie WINFOLIO noch im Demostatus, jedoch haben Sie bereits jetzt fast alle WINFOLIO-Funktionen zum Ausprobieren verfügbar. Nach der Eingabe Ihres Benutzercodes können Sie dann z.B. auch neue Arbeitsgebiete anlegen.
Hilfe erhalten Sie durch Klick auf den Menüpunkt "Hilfe" oder durch Drücken der Taste [F1]. Sie finden Hinweise und Erläuterungen zur aktuellen Arbeitssituation, aber werden auch auf weiterführende Themen verwiesen. Die Hilfetexte ausdrucken können Sie über den Menüpunkt "Hilfetexte drucken" im Menü "Arbeitsgebiete", sofern Sie das wirklich und unbedingt möchten. Sie erhalten damit Ihre komplette Bedienungsanleitung auf Papier.
Die Vollfunktion von WINFOLIO 3.0 erreichen Sie nach Eingabe Ihres Benutzercodes. Nach jedem Start Ihrer WINFOLIO-Demo wird ein Fenster mit einem Code gezeigt. Dieses Fenster enthält auch die Funktion "Code anfordern" zum Ausdrucken Ihrer WINFOLIO-Bestellung, nachdem Sie den Lizenzvertrag akzeptiert haben. Auf Ihrer Bestellung kreuzen Sie ganz einfach Ihre Wünsche an und bestätigen auch die Akzeptanz des Lizenzvertrages. Nach Einlangen Ihrer firmengemäß gefertigten Bestellung erhalten Sie umgehend Ihren Gegencode und Ihre Rechnung, die innerhalb von 14 Tagen fällig ist.
Wenn Sie Ihre eigenen Anwendungen mit WINFOLIO 3.0 bearbeiten wollen, dann sollten Sie so strukturiert vorgehen, wie es Ihnen WINFOLIO 3.0 vorgibt. Damit ist gewährleistet, daß Ihr Arbeitsgebiet ein in sich geschlossenes Ganzes werden wird.
Terminologie in WINFOLIO
WINFOLIO verwendet den Begriff "Arbeitsgebiet" als logische Klammer für alle Ihre Eingaben, die inhaltlich zusammengehören und die dann auch in der Dokumentation und in den Portfolioauswertungen immer gemeinsam behandelt werden. Als "Objekte" werden die zentralen Gegenstände Ihrer Betrachtungen (Z.B. "SGF" in der klassischen Portfoliomatrix, "Bewerber" bei der Analyse von Assessmentcentern) bezeichnet.
Benutzen Sie dazu den Menüpunkt "Neu" im Menü "Arbeitsgebiete". Unter dem Namen des Arbeitsgebietes, den Sie nun (den Windows-Konventionen folgend) eingeben, wird WINFOLIO 3.0 in Hinkunft Ihre dazu gehörigen Eingaben verwalten. Ab der Leistungsstufe "Advanced" können Sie nun im Menü "Parameter", Menüpunkt "Matrixparameter", Ihre Vorgaben formulieren (Achsenbezeichnungen, Objektnamen,...).
Bei vielen Anwendungen ist es sinnvoll, die Objekte in sich zu gruppieren, damit dann später schichtenspezifische Auswertungen erstellt werden können. WINFOLIO 3.0 ermöglicht dies über "Zuordnungsebenen". Ab der Leistungsstufe "Advanced" können drei inhaltlich beliebige Zuordnungsebenen mit je beliebig vielen Ausprägungen vorgegeben werden (eine Zuordnungsebene kann z.B. "Länder" heißen, die Ausprägungen dazu "Österreich", "Deutschland",...). Jedes Objekt muß jedoch dann auch wirklich je einer Ausprägung jeder vorgegebenen Zuordnungsebene zugeordnet werden. Gehen Sie bei der Strukturierung sorgfältig vor, denn Sie bestimmen damit die Möglichkeiten für die Gliederung Ihrer Portfolioauswertungen!
Klicken Sie auf den Menüpunkt "Kriterien" und erfassen Sie alle relevanten Kriterien, mit denen Sie später Ihre Objekte verknüpfen wollen. Konzentrieren Sie sich in diesem Abschnitt auf die exakte begriffliche Abgrenzung Ihrer Kriterien und überlegen Sie auch, welche Kriterienausprägung Sie als "gut", "mittelmäßig" oder "schlecht" bewerten wollen.
Klicken Sie auf den Menüpunkt "Objekte" (nach dem Öffnen eines bestehenden Arbeitsgebietes sehen Sie dort bereits Ihre Objektkurzbezeichnung (z.B.: SGF)) im Menü "Bearbeiten" und erfassen Sie alle Objekte.
Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf den Menüpunkt "Verknüpfen". Es muß nicht jedes Objekt mit jedem Kriterium verknüpft werden, auch die Kriteriengewichte können in Relation zum betreffenden Objekt unterschiedlich gesetzt werden! Um die Gewichtesumme je Achse (aus mathematischen Gründen müßte sie 1 oder 100 sein) kümmert sich hinterher WINFOLIO 3.0. Sie können sich also ganz darauf konzentrieren, wie wichtig ein bestimmtes Kriterium in Relation zu einem Objekt wirklich ist.
Nachdem Sie alle Objekte je Achse zumindest mit einem Kriterium verknüpft haben, klicken Sie nun im Menü "Bearbeiten" auf den Menüpunkt "Ausprägungen". Sie erfassen dort für jede Kombination Objekt-Kriterium die Ausprägung und bewerten sie mit Punkten.
Das Menü "Grafik" enthält alle dazu erforderlichen Funktionen. Den Menüpunkt "Auswahl" verwenden Sie, um schichtenspezifische Auswertungen zu generieren. Sie wählen aus der Vielzahl Ihrer Objekte Ihres geöffneten Arbeitsgebietes jene Objekte oder Zuordnungsebenen aus, die Sie hinterher in der Portfoliomatrix sehen (oder nicht sehen) möchten.